Author

Simone

Browsing

Erhältlich sind sie in vielen Farben und auch mit zahlreichen Werbeversprechen. In erster Linie sollen sie allerdings die Aufgabe erfüllen, Karies und Plaque sowie auch Zahnfleischentzündungen vorzubeugen. Die Rede ist hier von Mundspülungen. Kaum noch ein Erwachsener in Deutschland hat komplett gesunde Zähne und mindestens 15 Zähne sind statistisch betrachtet Karies befallen.

Diese Zähne müssen mit Füllungen verstehen werden oder teilweise komplett entfernt werden. Aber auch Zahnfleischentzündungen sind ein häufiges Problem, dem mit der richtigen Mundspülung vorgebeugt werden kann.

Die Stiftung Warentest hat sich dem Thema Mundspülungen gewidmet und gibt dazu Empfehlungen heraus

Zähneputzen allein erreicht nur 40 Prozent der Zahnoberfläche. Das ist ein guter Grund, überhaupt eine Zahnspülung zu verwenden. Sehr lange galt die Zahnspülung auch bei medizinischem Fachpersonal als eine zweitklassige Zahnpflege. Während Zahnseide und andere Hilfsmittel etwas kompliziert in der Anwendung sind und die Anwendung etwas Übung erfordert. gelangen Zahnspülungen einfach in die Zahnzwischenräume.

Nicht verwechseln: Zahnspülung und Mundwasser!

Häufig werden Zahnspülungen mit Mundwasser gleichgesetzt, was aber nicht korrekt ist. Mundwasser sorgt für einen frischen Atem, die Zahnspülung dagegen hat auch einen reinigenden und pflegenden Effekt und kann die Zähne und das Zahnfleisch mit wichtigen Stoffen anreichern, um beide gesund und resistent gegen Bakterienbefall und Zerstörung zu machen.

Die Zahnspülung als Ergänzung zum Zähneputzen kann die Zähne vor Karies und das Zahnfleisch vor der Paradontitis schützen und auch schon der Vorstufe, nämlich der Zahnfleischentzündung, der sogenannten Gingivitis, vorbeugen, sofern sie die richtige Zusammensetzung hat. Dabei kann die gute Zahnspülung auch der Neubildung von Plaque vorbeugen und diese auch bekämpfen.

Hemmung der Zahnsteinbildung ist ein weiteres Versprechen, das viele Hersteller für ihre vertriebenen Zahnspülungen geben.

Interessant sind hier die Testergebnisse

Um einen guten Schutz für die Zähne zu bewirken, muss nicht zwangsläufig viel Geld ausgegeben werden. Zahnspülungen kosten teilweise als relativ kleine Flasche vier Euro oder mehr – und diese Geldausgabe ist nicht notwendig, um ein aus Sicht der Stiftung Warentest gutes Ergebnis für die Zahnpflege zu erzielen.

Insgesamt 18 Zahnspülungen wurden von der Stiftung genau geprüft. Die Ergebnisse stammen aus dem Jahr 2010, haben aber bis heute Gültigkeit. Dabei wurden Kinderzahnspülungen, Spülungen für sensible Zähne und auch ein Mundwasser dem Vergleichstest unterzogen. Entscheidend für gute Testergebnisse waren der Fluoridgehalt und Wirkstoffe wie Alkohol oder der pH-Wert und natürlich die Wirksamkeit der Zahnspülung im Hinblick auf Zahn- und Zahnfleischreinigung und die Pflege.

Die Beurteilung der Zahnspülungen fand dann aus zahnmedizinischer Sicht statt. Interessant ist, dass gerade die Vorbeugung von Karies die Marke Eurodont von Aldi Nord am besten erfüllte. Gleichauf stand in den Ergebnissen das Produkt Friscoent, das von Aldi Süd vertreiben wird. Bei Plaque und Gingivitis konnten beide Marken aber nur ein Befriedigend mitnehmen.

Chlorhexamed hat auch beim Kariesschutz mit „gut“ abgeschnitten, schützt aber auch gleichermaßen gut vor Plaque und Gingivitits. Gleiches gilt für Meridol, Odol med3 Extreme, One Drop Only zx3 sowie Sensodyne, die zudem auch noch besonders sanft mit schmerzempfindlichen Zähnen umgeht. Für die Kleinen ist die Zahnspülung Odol-med3 Junior als Sieger aus dem Test herausgegangen.

Wichtig ist für die gesamte Zahngesundheit immer, dass die Zahnspülung in der Lage ist, Plaque gründlich zu entfernen, denn das ist sowohl das Problem für Karies als auch die Basis für Zahnfleischentzündungen und Zahnfleischrückgang, damit letztlich Zahnverlust.

Ein hoher Fluoridgehalt schützt vor Karies

Tests ergaben, dass auch weiterhin die besten kariesvorbeugenden Stoffe Fluoride sind. Dabei sollte bei einer guten Zahnspülung einer hoher Fluoridgehalt gegeben sein. Allerdings sollte auch nicht zu viel Fluorid in den Körper gelangen, da dieses kontraproduktive Wirkungen hat. Die richtige Zahnspülung hat eine Konzentration von 0,02 bis 0,05 Prozent Fluorid.

Innerhalb dieser Grenzen sollte bei der Zahnspülung auf den höchstmöglichen Fluoridgehalt gesetzt werden. Der Grund liegt darin, dass nicht nur Zahncreme und Zahnspülung den Körper mit Fluoriden versorgen, sondern dass beispielsweise auch Speisesalz oder Mineralwasser Fluoride in den Organismus bringt. Ein Zuviel kann Schäden wie krankhafte Knochenverdichtungen auslösen.

Wichtig ist deshalb, sich bei der Auswahl der Zahnspülung an den genannten Werten zu orientieren, um eine Überversorgung mit Fluoriden zu vermeiden.

Welcher Stoff hilft gegen Plaque und Gingivitis?

Es gibt viele verschiedene Substanzen, die in Abhängigkeit von ihrer Konzentration in der Zahnspülung der Plaque und Gingivitis das Leben schwermachen. Deshalb sollte kein Verbraucher beim Kauf der Zahnspülung allein auf den Fluoridgehalt achten. Als besonders wirksam erachtet die Stiftung Warentest nach ihren Tests der Zahnspülungen den Wirkstoff Chlorhexidin, kurz CHX, der möglichst in einer Konzentration von 0,2 Prozent in der Zahnspülung vorkommen soll.

Diese Konzentration des Stoffes hat sehr gute Ergebnisse gegen die Plaque-Bakterien gebracht. Allerdings sollte eine solch hoch dosierte Zahnspülung nicht täglich genutzt werden, sondern nur als Ergänzung zu einem niedriger dosierten Produkt verwendet werden. Die hohe Konzentration des Wirkstoffes kann ansonsten neben Geschmackbeeinträchtigungen auch eine Dunkelfärbung der Zähne bewirken. Hier sollte die Anwendung in Absprache mit dem behandelnden Zahnarzt erfolgen.

Die Chlorhexamed-Spülung hatte im Test lediglich 0,06 Prozent des Wirkstoffes CHX aufzuweisen, wirkte also schwächer, aber für den Alltag ausreichend und erhielt damit im Hinblick auf die Wirkung gegen Plaque ein Testergebnis „gut“. Auch in dieser Dosierung können gelegentlich kleine Verfärbungen entstehen, die aber mit der professionellen Zahnreinigung verschwinden.

Sie geht mit starken Halsschmerzen und Schluckbeschwerden einher: die akute Mandelentzündung, auch Angina tonsillaris genannt. Sie kann generell in jedem Alter auftreten, am häufigsten trifft sie jedoch Kinder und junge Erwachsene. Dabei unterscheidet der Mediziner zwischen der akuten Mandelentzündung, die sich als eitrige und die Gaumenmandeln betreffende Infektion äußert, und der chronischen Mandelentzündung, die möglicherweise nur wenige Beschwerden mit sich bringt.

Tonsillen – Was sind das eigentlich?

Die Gaumenmandeln (Tonsillen) haben ihren Sitz beidseitig hinter dem Gaumenbogen und sind gut sichtbar, wenn der Mund weit geöffnet ist. Als Teil des lymphatischen Rachenrings sind die Tonsillen für die lokale Immunabwehr verantwortlich. Vom ersten bis zum dritten Lebensjahr nehmen die Mandeln kontinuierlich an Größe zu, bilden sich mit Beginn der Pubertät jedoch wieder zurück und haben ab diesem Moment auch keine wichtige Funktion mehr.

Charakteristische Symptome der Mandelentzündung

Sind die Mandeln erst einmal chronisch entzündet, sind sie auch in ihrer Schutzfunktion für das Immunsytem stark eingeschränkt und daher der ideale Nährboden für die Besiedelung zahlreicher Keime. Daher ist es ratsam, die wichtigsten Fakten hinsichtlich der Symptomatik zu kennen, um im Falle einer akuten Mandelentzündung schnell handeln und entsprechende Behandlungsschritte einleiten zu können.

Akute Mandelentzündung

Charakteristische Symptome der Angina tonsillaris sind plötzliche und starke Hals- und Schluckbeschwerden, die bis in die Ohren ausstrahlen können. Die geschwollenen und geröteten Gaumenmandeln weisen typische eitrige Stippchen auf, Mundgeruch ist die Folge. Den Patienten plagen außerdem Fieber, Kopfschmerzen sowie eine allgemeine Abgeschlagenheit und Appetitlosigkeit.

Chronische Mandelentzündung

Verläuft die Mandelentzündung infolge mehrerer akuter Entzündungen der Gaumenmandeln chronisch, sammeln sich die Bakterien in den Mandelgrübchen an. Zusätzlich zum kratzenden Gefühl im Hals, dem Mundgeruch und auftretenden Schluckbeschwerden kommen nun ein allgemeines Schwächegefühl und eine vermehrte Anfälligkeit für Infekte hinzu.

Diagnoseverfahren bei einer Mandelentzündung

Aufgrund der offensichtlichen Symptomatik reicht für den behandelnden Arzt meist ein Blick in den Gaumenbereich des Patienten, um die akute Mandelentzündung zu diagnostizieren. Ein zusätzliches Abtasten der oftmals schmerzhaft geschwollenen Lymphknoten im Halsbereich erhärtet den Verdacht. Ein Abstrich des Rachens, der auf die verantwortlichen Erreger untersucht wird, bestätigt die Diagnose letztlich.

Liegt eine chronische Mandelentzündung vor, sehen die Mandeln, die nun sowohl vergrößert als auch verkleinert sein können, narbig verändert aus und offenbaren bei Druck einen eitrigen, krümeligen Inhalt.

Typischer Krankheitsverlauf

Liegt eine akute Mandelentzündung vor und diese wird nicht behandelt, können sich die ohnehin geschwollenen Mandeln stark vergrößern und zu Atemnot führen. Besonders bei den schon im gesunden Zustand größeren Gaumenmandeln bei Kindern sollte darauf geachtet werden, dass die entzündeten Mandeln den Hals nicht blockieren.

Die chronische Mandelentzündung dagegen bleibt dauerhaft bestehen, falls die Mandeln nicht chirurgisch entfernt werden, und der Körper ist durch die eingeschränkte Immunabwehr permanent einer Infektion ausgesetzt.

Welche Ursachen führen zu einer Mandelentzündung?

In den meisten Fällen wird die akute Angina tonsillaris durch Bakterien ausgelöst, als Haupterreger gelten hier die Streptokokken. Ein ingesamt schlechter Allgemeinzustand und eine geschwächte Immunabwehr begünstigen das Entstehen der Mandelentzündung. Die bei einer ursprünglich harmlosen Erkältung angegriffene Rachenschleimhaut ist geradezu eine Einladung für Streptokokken, sich dort anzusiedeln. Aber auch Scharlach, Diphtherie oder Pfeiffersches Drüsenfieber können eine Mandelentzündung hervorrufen.

Die Ursachen der chronischen Mandelentzündung liegen in der immer wiederkehrenden Entzündung des Mandelgewebes nach mehrfachem Auftreten einer akuten Angina tonsillaris. Abgelagerte Bakterienprodukte in den Schleimhautvertiefungen des Gewebes sorgen dort für eine dauerhafte Entzündung und zunehmende Vernarbung.

Wichtig: Die Mandelentzündung ist ansteckend und kann mittels Tröpfcheninfektion beim Niesen, Husten oder Küssen übertragen werden. Die Inkubationszeit von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Symptome beträgt dabei etwa 1 bis 3 Tage.

Möglichkeiten zur Behandlung

Die Behandlungsmöglichkeiten der Mandelentzündung sind zum einen von der Form der Erkrankung und zum anderen von der Stärke der Beschwerden abhängig.

Hausmittel

Den Symptomen einer leichten Mandelentzündung kann mit entzündungshemmenden und desinfizierenden Gurgelspülungen mit Kamille oder Salbei entgegengewirkt werden. Lutschtabletten zur Linderung der Halsschmerzen und fiebersenkende Wadenwickel sind ebenfalls empfehlenswerte Maßnahmen, die in Eigenregie durchgeführt werden können. Bessern sich die Beschwerden jedoch nicht innerhalb von zwei Tagen, sollte ein Hausarzt oder ein HNO-Arzt aufgesucht werden.

Medikamente

Handelt es sich um eine akute Mandelentzündung, werden dem Patienten zunächst schmerz- und fiebersenkende Medikamente, die die Wirkstoffe Ibuprofen oder Paracetamol enthalten, verabreicht. Tritt die bakterielle Entzündung jedoch gehäuft auf, kommen Antibiotika, in der Regel Penicillin, zum Einsatz, um den Heilungsverlauf zu beschleunigen.

Tonsillektomie

Verläuft die Mandelentzündung bereits chronisch, besteht die Erfolg versprechende Behandlungsmethode in der operativen Entfernung der Mandeln. Die chirurgische Entfernung des Infektionsherds führt effektiv dazu, dass der Patient nicht ständig mit Krankheiten zu kämpfen und unter wiederkehrenden Mandelentzündungen zu leiden hat. (hilft auch bei Tonsillensteinen)

Grundsätzlich gilt

Unabhängig von der Art der Behandlung sollte während der Dauer einer Mandelentzündung auf Zigaretten, Pfeife & Co. verzichtet werden, um die Symptome nicht noch zu verstärken. Auch säurehaltige Fruchtsäfte und zu stark gewürzte Speisen sollten gemieden werden.

Möglichkeiten zur Vorbeugung

Das A und O beim Versuch, einer Mandelentzündung vorzubeugen, ist die aktive Stärkung des Immunsystems durch eine ausgewogene und gesunde Ernährung und die regelmäßige Bewegung (an der frischen Luft). Zudem sollten insbesondere die Stoffe gemieden werden, die die Schleimhäute reizen können: Zigarettenrauch, Alkohol und Staub. Auch leichte Halsschmerzen und Erkältungssymptome sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden, da hier in den meisten Fällen bereits eine Entzündung im Hals- und Rachenraum vorliegt und die Schleimhaut in ihrer Schutzfunktion gegen die Krankheitserreger beeinträchtigt ist.

15 Millionen Deutsche leiden an Mundgeruch. Die meisten Betroffenen bemerken den schlechten Atem an sich selbst allerdings nicht und von Außenstehenden wird man in den seltensten Fällen auf den unangenehmen Geruch aufmerksam gemacht.

Dabei gibt es schnelle und einfache Hausmittel, die dem schlechten Atem den Kampf ansagen. Vor allem der typische „Knoblauch-Mundgeruch“ kann schnell und einfach gelindert werden. Wir haben die zehn besten Hausmittel gegen Mundgeruch.

Wodurch entsteht Mundgeruch?

Rund neunzig Prozent der Ursachen für Mundgeruch liegen im Mund- oder im Rachenbereich. Grund dafür sind unter anderem Karies, schlechte Mundhygiene, Bakterien, Zahnstein oder Zahnbeläge. Doch auch Mundschleimhautentzündungen, Pilzinfektionen, Mandelentzündungen oder Speicheldrüsenentzündungen können zu Mundgeruch führen. Am Häufigsten sind aber Speisen wie Zwiebeln, Knoblauch, Alkohol und Kaffee Schuld am schlechten Atem. In selteneren Fällen können aber auch Medikamente und Probleme im Verdauungstrakt, beispielsweise Sodbrennen oder Nahrungsmittelallergien (z.B. Laktoseintoleranz oder Zöliakie) Ursache des Mundgeruchs sein.

Liste mit Hausmitteln gegen Mundgeruch

Bei Mundgeruch muss man nicht immer gleich zur Chemiekeule greifen. Auch einfache Hausmittel schaffen Abhilfe bei schlechtem Atem.

1. Schwarzer Tee

Eine Tasse schwarzer Tee kann bei schlechtem Atem hilfreich sein, das haben Forscher der University of Illinois in Chicago herausgefunden. Grund dafür sind die im schwarzen Tee enthaltenen Polyphenole, die dem Bakterienwachstum im Mund Einhalt gebieten können. Bakterien sind die häufigste Ursache für Mundgeruch. Werden sie daran gehindert, sich im Mund zu vermehren, wird auch der unangenehme Geruch gemildert.

2. Zitronenwasser

Wasser mit Zitrone versetzt dient als Frische-Kick gegen schlechten Atem. Einfach den Saft einer halben Zitrone mit einem Glas Wasser mischen und damit nach dem Essen Gurgeln. Der Speichelfluss wird angeregt und die Mundtrockenheit somit reduziert. Mundgeruch und ein trockener Mund hängen häufig zusammen. Bei Verletzungen im Mund kann das Gurgeln mit Zitronensaft allerdings unangenehm und schmerzhaft sein. In diesem Fall kann man auch mit frisch aufgebrühtem Holunderblütentee gurgeln.

3. Milch

Ein Glas Milch ist ebenfalls ein gutes Hausmittel. Laut einer Studie an der Ohio State University lassen sich ca. 50 Prozent der Schwefelverbindungen in der Atemluft, die für schlechten Atem sorgen, durch Milch neutralisieren.

4. Kräuter kauen

Bei schlechtem Atem greifen viele Menschen zu Pfefferminzbonbons. Der Zucker wirkt sich allerdings nicht positiv auf die Mundflora aus und die Bonbons bringen nur kurz eine Besserung. Speziell bei „Knoblauch-Mundgeruch“ empfiehlt es sich, frische Kräuter zu kauen. Geeignet sind neben Pfefferminze zum Beispiel auch Petersilie oder Salbei. Kaut man die Kräuter für ca. 10 Minuten, wird der grüne Blattfarbstoff Chlorophyll freigesetzt. Durch ihn werden die Geruchsstoffe gebunden. Auch das Kauen von Kaffeebohnen soll einen ähnlichen Effekt haben.

5. Apfel essen

Ein guter Tipp für unterwegs: einfach ein Stückchen Apfel essen. Das hilft, um den schlechten Atem kurzfristig zu überdecken. Dieser Effekt geht auf die Säure im Apfel zurück. Beim Kauen wird außerdem auch der natürliche Speichelfluss angeregt.

6. Salbeitee

Eine Mundspülung aus Salbeitee ist hilfreich, wenn eine Mandelentzündung für den schlechten Atem verantwortlich ist. Den Tee bereitet man aus einem Teelöffel getrockneter Salbeiblätter und einem viertel Liter kochenden Wasser zu. Wenn er abgekühlt ist, wird er als Mundspülung und zum Gurgeln verwendet.

7. Heilerde

Eine Mundspülung aus Heilerde ist nicht das Angenehmste, die Heilerde kann allerdings Gifte und schlechte Gerüche binden. Ein gehäufter Teelöffel Heilerde wird mit einem viertel Liter lauwarmem Wasser verrührt. Damit wird der Mund ausgespült. Um die Reste der Heilerde aus dem Mund zu bekommen, muss man im Anschluss noch mehrmals den Mund mit Wasser ausspülen.

8. Öl ziehen

Mittlerweile ist diese Methode recht bekannt. Mit diesem Hausmittel kann nicht nur schlechter Atem bekämpft werden, sondern es beugt auch Infekten vor und kann bei Zahnfleischbluten angewandt werden. Am geeignetsten sind kaltgepresstes Sesam- oder Sonnenblumenöl. Einfach vor dem Zähneputzen einen Esslöffel Öl im Mund hin und her bewegen und durch die Zähne pressen. Anschließend muss das Öl unbedingt ausgespuckt werden, da das Öl Gifte bindet. Idealerweise führt man diese Methode täglich und jeweils zwischen fünf und zehn Minuten lang durch.

Diese Methode hilft übrigens auch gegen die Bildung von Mandelsteinen.

9. Backpulver

Backpulver hat als Hausmittel viele Einsatzbereiche und auch bei Mundgeruch hat Backpulver sich als effektiv erwiesen. Als Mundwasser aus einem halben Teelöffel Backpulver in einem Glas Wasser löst es schonend Beläge auf der Zunge und bringt zudem auch den pH-Wert wieder ins Gleichgewicht. Täglich sollte man zweimal mit der Spülung den Mundraum spülen.

10. Teebaumöl

Auch Teebaumöl ist ein vielseitig einsetzbares Hausmittel mit antibakterieller Wirkung. Zwei bis drei Tropfen Öl auf ein Glas Wasser reichen aus für eine effektive Mundspülung. Diese eignet sich nicht nur zur Bekämpfung der Bakterien, die für den Mundgeruch verantwortlich sind, sondern sie hilft auch bei Zahnfleischentzündungen.

Wenn man jedoch häufiger oder anhaltend unter schlechtem Atem leidet, sollte man einen Besuch beim Zahnarzt erwägen. Meist sind Bakterien in den Zahnzwischenräumen und auf der Zunge für anhaltenden Mundgeruch verantwortlich. Doch auch Erkrankungen wie Zahnfleischentzündungen, Parodontitis oder Karies können für den Mundgeruch verantwortlich sein. Eine gründliche und optimale Mundhygiene sind daher das A&O. Gegebenenfalls sollte man zu speziellen Interdentalbürsten oder Zungenreinigern greifen. Zudem können die richtige Zahnpasta und in schweren Fällen auch eine antibakterielle Mundspülung im Kampf gegen Mundgeruch helfen.